Liebende Güte Meditation für uns selbst – Das Gute in uns nähren

Selbstliebe

So sehr du auch suchst, du wirst in diesem grenzenlosen Universum niemanden finden, der deine Liebe so sehr verdient wie du selbst.

Buddha

Liebende Güte Meditation für uns selbst

Wir sind in unserem Leben mit einer Menge ungezügelter Emotionen konfrontiert, sowohl innerlich als auch im Äußeren.

Wenn wir achtsamer werden, werden uns diese Emotionen bewusst werden, allmählich verstehen wir, woher sie kommen und erkennen, welche davon angemessen und hilfreich sind und welche nicht.

In der Achtsamkeitspraxis kämpfen wir nicht gegen unsere negativen Gefühle an, sondern wir nehmen sie bewusst wahr, ohne darüber zu urteilen und/oder sie auszuagieren.

Wir freunden uns sozusagen mit uns selbst an. Genau so, wie wir in diesem Moment sind und mit allem was in uns auftaucht.

Wir erkennen, dass schwierige Gefühle eine Form des Leidens sind. Anstatt uns dafür zu verurteilen, nehmen wir uns innerlich in den Arm und senden uns liebende Güte.

Dies erfordert natürlich ein wenig Übung. Eine sehr gute Methode zu dieser Bewusstheit zu gelangen ist die Liebende Güte Meditation. Es gibt verschiedene Varianten der Liebenden Güte Meditation. Die folgende Variante ist sehr gut für Menschen geeignet, die sich leicht Situationen vorstellen können.

Setzen Sie sich an einem ruhigen Ort hin und schließen Sie Ihre Augen.

Atmen Sie dreimal tief ein und aus und werden Sie sich bewusst, wie Sie hier sitzen und atmen.

Erinnern Sie sich an sich selbst, oder an ein Foto, als Sie ein Baby waren.

Bringen Sie diesem Baby liebevolle Gedanken entgegen, indem Sie zu ihm sagen:

„Mögest du glücklich sein. Mögest du sicher und wohlbehalten sein. Mögest du frei von Leid sein. Mögest du Frieden finden.“

(Sie können hier auch eigene Sätze finden, die Ihr Herz nähren.)

Stellen Sie sich nun Ihr Gesicht vor als Sie ein Kind waren, das gerade laufen lernte und wiederholen Sie die Sätze.

Dann stellen Sie sich Ihr Gesicht vor, als Sie ein Kleinkind waren, das Fahrradfahren lernte. Bringen Sie jenem Kind liebende Güte entgegen.

Sehen Sie sich dann als einen Heranwachsenden, der erste Zeichen von Unabhängigkeit zeigt und bringe Sie auch diesem Heranwachsenden liebende Güte entgegen.

Fahren Sie dann damit fort, sich in den verschiedenen Lebensabschnitten liebende Güte zu schicken, bis Sie bei Ihrem jetzigen Alter angekommen sind.

Wenn Sie mögen, legen Sie Ihre Hand auf Ihre Herzgegend. Sagen Sie zu sich selbst:

„ Möge ich glücklich sein. Möge ich sicher und wohlbehalten sein. Möge ich frei von Leid sein. Möge ich von Frieden und Liebe erfüllt sein.

Bringen Sie sich liebende Güte entgegen. Sie verdienen es.

Lächeln Sie sich zu und gehen Sie in Ihren Alltag.

Senden Sie in Gedanken jedem Menschen der Ihnen heute begegnet liebende Güte und genießen Sie die Verbundenheit die dadurch entsteht.

Schön, dass es Sie gibt!

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag mit einem offenen Herz voller liebender Güte 🙂

„Be mindful, be happy!“

Martina Frisch