Digital Detox & Happy flight mode  – Vom achtsamen Umgang mit den Digitalen Medien

Digital Detox

Happy flight mode  

Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie sehr mich die digitalen Medien vereinnahmen. Zu häufig beginnt mein Tag mit dem Blick auf mein mobiles Telefon. Klammheimlich hat sich diese alte Gewohnheit wieder eingeschlichen, die ich eigentlich abgelegt hatte.

Ich betreibe eine Facebook Seite, bin auf Instagram und schreibe einen Blog, und bin deshalb natürlich interessiert, ob es Fragen gibt, die ich beantworten kann. Es ist faszinierend mit der ganzen Welt verbunden zu sein. Und die digitalen Angebote können auch für die Achtsamkeitspraxis und das spirituelle Leben eine große Bereicherung sein.

Noch bevor ich meine Morgenmeditation beginne, lese ich die neuesten Posts auf meiner Facebook Seite, meine Mails und Nachrichten und ich merke, dass mir das, so früh am Morgen nicht gut tut. Das ist kein guter Start in den Tag.

Ich bin dann während meiner Meditation damit beschäftigt, das zu verarbeiten was ich gerade gelesen habe, anstatt mich mit mir selbst und meiner inneren Weisheit zu verbinden. Lese ich dann auch noch etwas, was mich beunruhigt, kann es passieren, dass ich diese Stimmung mit in den Tag nehme, wenn ich nicht bewusst etwas dagegen unternehme.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, jeden Abend spätestens 1 Stunde vor dem zu Bett gehen mein Smartphone in den Ruhemodus (flight mode) zu schalten und es erst wieder nach meiner Morgenpraxis (Meditation und Yoga) und dem Frühstück zu aktivieren. Ich könnte mein Telefon natürlich auch ganz ausschalten, da ich aber ab und zu mit einer geleiteten Meditation auf meinem Smartphone meditiere, ist das keine gute Lösung für mich, der Ruhemodus ist da praktikabler.

Weil es nicht einfach ist Gewohnheiten zu ändern, bzw. zu guten Gewohnheiten zurückzukehren, und damit ich es auch wirklich nicht vergesse, habe ich mir einen Termin in meinen Kalender eingetragen, der sich jeden Tag wiederholt: flight mode einschalten. 

Ich muss darüber lächeln, dass mich dadurch das Smartphone daran erinnert, das Smartphone auszuschalten.

Und es macht mir wieder einmal deutlich, dass ich ganz alleine es in der Hand habe, wie sehr ich mich von äußeren Dingen beeinflussen lasse und wie ich damit umgehe.

Nicht mein Smartphone oder die Nachrichtenflut ist das Problem, sondern wie ich damit umgehe.

Niemand zwingt mich, morgens als erstes auf mein Smartphone zu schauen, ich tue es freiwillig.

Es ist ganz bestimmt nicht immer leicht, aber wir haben es in der Hand, wie wir mit uns selbst und dem was uns umgibt umgehen.

Wir sind dafür verantwortlich, uns zu nähren und zu schützen. Mit den Herausforderungen in unserem Leben auf heilsame Weise umzugehen. Und auch wenn wir einmal davon abgekommen sind, können wir jederzeit wieder zu guten Gewohnheiten zurückkehren.

Happy flight mode 😊

„Be mindful, be happy!“

Martina Frisch

# Digital Detox # Achtsamkeit im Alltag # Gewohnheitsenergien # Morgenroutine # Mindfulness Life Coaching