Im Fluss des Lebens durch New York City

Eintauchen in den Fluss des Lebens

Eintauchen in den Fluss des Lebens

Ich war die letzten 10 Tage gemeinsam mit meinem Mann in New York City und bin immer noch erfüllt von der Energie dieser Stadt.

Was mich sehr beeindruckt hat – neben vielem anderen – war der gelassene und rücksichtsvolle Umgang der New Yorker (gleich welcher Ethnie) miteinander.

Keiner drängelte. Ob in der Metro oder in den Supermärkten oder irgendwo anders wo viele Menschen waren. Alle achteten darauf niemanden zu behindern oder zu bedrängen. War es doch einmal passiert, dass man jemandem im Weg stand (was bei über 8 Millionen Einwohnern plus Touristen schon mal vorkommt) entschuldigten sich beide Parteien. U-Bahntüren wurden für Fremde aufgehalten; ein suchender Blick am Straßenrand und Hilfe wurde angeboten.

Selbst auf der New York Pride mit über 1 Mio Zuschauern gab es kein Gedränge oder Geschubse. Die Zuschauer sind auf Bäume, Mauern und Feuerleitern geklettert um besser zu sehen, aber jeder  achtete auf seinen eigenen Raum und dadurch achtete er auch gleichzeitig auf den Raum der anderen. Ich bin kein Fan von großen Menschenmengen, aber dort habe ich mich absolut sicher gefühlt.

Wie ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, schaue ich im Urlaub immer was ich lernen/erfahren kann.

Und in New York City, dieser riesigen Stadt  – dort wo ich es am wenigsten erwartet hätte – hat mich dieses rücksichtsvolle Miteinander sehr beeindruckt und berührt.

Mit offenen Augen durch die Welt gehen. 

Eintauchen in den Fluss des Lebens. 

Mich selbst wahrnehmen UND die anderen. 

Schauen was ich – für andere – tun kann.

Eine freundliche Geste hier und ein offenes Lächeln dort und das Leben wird einfach. 

Dies war die Botschaft und das Geschenk der Menschen dieser Stadt an mich.

Danke New York!

Ich wünsche allen einen wundervollen Tag!

„Be mindful, be happy!“

Martina Frisch